Einträge von melle

QualityTime mit QualityLand

Unsere Familie hat alles gelesen und gehört, was das Känguru-Universum zu bieten hat. Chroniken, Apokryphen, Manifeste… You name it. Wir lachen hämisch, wenn einer von uns auf ein „Halt mal kurz“ hereinfällt und Känguru-Anspielungen (Ich bin Herta, das sind doch bürgerliche Kategorien, das steht auf meiner not-to-do-Liste) sind integraler Bestandteil unserer familiären Kommunikationskultur. Trotzdem stand […]

Mit dem Wohnmobil durch Schweden und Norwegen

Wir sind zurück. 20 Tage mit dem Camper Van durch Dänemark, Schweden und Norwegen. Es war schön. Sehr schön. Aber auch anstrengend so eng aufeinander zu hocken … Aber natürlich geht es noch konkreter: Schön: 3 Wochen keine Termine, kein frühes Aufstehen und keine schweren Themen Unsere Freunde, mit denen wir alles geteilt haben. Wein. Chips, […]

Ohne Ego bitte!

Menschen haben die Unart sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Deshalb werden wir uns irgendwann in der Zukunft für nichtmenschliche Beziehungen entscheiden. Sobald der Roboter erstmal im Haus ist und damit ein rational denkendes und handelndes Wesen, werden wir uns fragen, wie wir es all die Jahre miteinander ausgehalten haben. Mit all den Bedürfnissen […]

Was ist schon normal!

Wir sind nicht normal. Und damit meine ich nicht unnormal im Sinne von krank. Ich meine die Art, wie wir als Familie funktionieren. Oder es eben sehr oft nicht tun. Wir können normal sein, aber das normal sein ist viel, viel anstrengender für uns. Manchmal sind wir normal. In dem Moment, in dem ich mich […]

Sommer

Freiheit ist eine Wettervorhersage mit lauter Sonnentagen. Immer kann man. Nie muss man. Nichts fällt ins Wasser. Nichts fällt aus. Jedes Sommerkleid erhält seinen Auftritt. Alle Aktivitäten finden statt. Alles außer genügend Flüssigkeit kann zu Hause bleiben. Die Haare bleiben ungeföhnt. Auf die Haut muss nichts – außer dem richtigen Lichtschutzfaktor. Einen Teufel werde ich […]

Und immer wieder die Zeit

Die Zeit ist eine merkwürdige Dimension. Sie bestimmt über Glück oder Unglück unserer Existenz. Könnten wir sie vor- und rückwärts laufen lassen, gäbe es keine Ängste mehr, nur die schönen Momente, die wir immer und immer wieder erleben könnten. Wenn ich könnte, würde ich immer und immer wieder zu unserer London Zeit zurückkehren, in die Durlston […]

Urkunden

Ich habe schon immer ganz viel unternommen, dauernd geplant und jeden Tag etwas Neues angefangen. Meine Eltern habe ich damit fast in den Wahnsinn getrieben. Seit es Ingo gibt, bin ich ruhiger geworden. Trotzdem ist die Liste mit Dingen, die ich tun muss, immer zu lang. Ich habe physische Listen, in denen ich Punkte durchstreichen […]

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Geesthacht

Endlich darf ich auch in Geesthacht sein. Ganz kurz nur. Die letzten 1,5 Tage, um genau zu sein. Aber es reicht aus, um alle Therapieräume zu sehen, und Friedrichs neue Freunde Sören und Justus kennen zu lernen und deren Mutter. Und um Friedrich wieder Tischtennis spielen zu sehen. Und um den Therapeuten Abschiedsgeschenke zu machen. […]

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Sechs minus zwei

Mein Vater hat übernommen und wird in den nächsten drei Wochen bei Friedrich in Geesthacht sein. Meine Mutter hält hier mit uns in Hamburg die Stellung, versorgt Ole und ermöglicht Ingo und mir arbeiten zu gehen. An den Wochenenden werden die Geesthachter nach Hamburg kommen und wir werden uns zu sechst oder in unterschiedlichsten Konstellationen […]