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Geesthacht

Endlich darf ich auch in Geesthacht sein. Ganz kurz nur. Die letzten 1,5 Tage, um genau zu sein. Aber es reicht aus, um alle Therapieräume zu sehen, und Friedrichs neue Freunde Sören und Justus kennen zu lernen und deren Mutter. Und um Friedrich wieder Tischtennis spielen zu sehen. Und um den Therapeuten Abschiedsgeschenke zu machen. Ich bewundere meinen Sohn und meinen Vater. Man muss stark sein, um das hier aushalten zu können. Es ist still. Nicht leise still. Es ist, als würde sich hier die Welt etwas langsamer drehen. Als hätte die äußere Welt hier keine Relevanz. Es hilft, dass es keine Daten und kein Netz gibt. Wann habe ich mit Friedrich zuletzt analoges Fernsehen geschaut?

Es tut weh, so viele kranke Kinder zu sehen. Ich brauche Zeit mit Friedrich alleine und mit mir, um das alles hier zu verarbeiten.

Ich frage mich, ob ich eine gute Mutter bin, aber eigentlich ist das egal.
Viel wichtiger ist, dass ich genug Mutter bin, dass Friedrich glücklich werden kann.

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